Über mich

❤️ Meine Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass Pferde keine Konzepte erfüllen müssen – sondern als Persönlichkeiten gesehen werden wollen ❤️

Meine innere Reise

Es gab eine Zeit, in der ich mit Pferden genauso gearbeitet habe, wie ich es gelernt hatte – ohne vieles zu hinterfragen. Nicht, weil es sich immer richtig anfühlte, sondern weil man es eben so machte.

Bis ich begann, genauer hinzusehen. Hinzuspüren. Und zu erkennen, dass Pferde nicht in Konzepte passen müssen, sondern als Persönlichkeiten verstanden werden wollen.

Dieser Perspektivwechsel hat meinen Weg grundlegend verändert – und prägt bis heute meine Arbeit mit Pferd und Mensch.

Mein Weg begann jedoch ganz klassisch. Ich lernte zu reiten, wie es gelehrt wurde, nahm Unterricht, startete auf Dressurturnieren und absolvierte die Ausbildung zum Trainer B FN Breitensport. Vieles davon tat ich, ohne es zu hinterfragen – einfach, weil man es so machte.

Parallel dazu führte mich mein Studium der Forstwissenschaft nach Göttingen, wo ich bis heute lebe.

2008 – 2017 führte ich eine Reitanlage mit Platz für 45 Pferde inklusive einer eigener Reitschule. Diese Jahre waren intensiv und lehrreich – und im Laufe der Zeit begann in mir ein leiser Prozess des Zweifelns und Suchens. Ich spürte, dass mir etwas fehlte, ohne genau benennen zu können, was es war.

Wendepunkt Hofreitschule Bückeburg

Ein entscheidender Moment war mein erster Besuch der Fürstlichen Hofreitschule in Bückeburg im Jahr 2011. Die Leichtigkeit der Arbeit, die sichtbare Freude der Pferde und ihr stolzer Ausdruck haben mich tief berührt. Es war ein starker Kontrast zu dem, was ich bis dahin kannte – und gleichzeitig eine klare Erkenntnis: Es geht auch anders.

Von diesem Moment an begann ich, mein bisheriges Verständnis grundlegend zu hinterfragen. Ich beschäftigte mich intensiv mit Kommunikation, innerer Haltung und den Zusammenhängen im Pferdekörper. Themen wie Energieniveau und inneres Bild wurden zentrale Bestandteile meiner Arbeit.

Rückblickend fühlte es sich an, als würde ich noch einmal ganz von vorne beginnen!

Viele Weiterbildungen und Seminare folgten, die meinen Blick erweiterten und mein Verständnis vertieften. Ende 2017 gab ich die Reitanlage ab. Doch meine Reise ging weiter – klarer, bewusster und näher an dem, was sich für mich richtig anfühlt. In der Reitkunst fand ich schließlich einen Weg, der meine Haltung widerspiegelt: Dialog statt Kontrolle. Partnerschaft statt Dominanz. Individualität statt Vergleich. Immer begleitet von der Frage: Was braucht dieses Pferd – genau so, wie es ist?

Ganzheitlich begleiten

Meine Arbeit mit vielen Trainingspferden und ihre individuellen Entwicklungen führten mich schließlich zur Ausbildung zur Pferdeosteopathin.

Heute verbinde ich Reitkunst und osteotherapeutisches Wissen zu einem ganzheitlichen Ansatz. So kann ich Pferde und ihre Menschen umfassend begleiten – mit dem Ziel, gesunde Bewegungsmuster zu fördern, Tragfähigkeit zu entwickeln und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.

Vielleicht stehst du gerade dort, wo ich damals stand: zwischen dem Wunsch, deinem Pferd gerecht zu werden, und der leisen Ahnung, dass es mehr braucht als das, was man einfach übernimmt❤️

Und sonst so?

Was KundInnen über mich sagen

Svenja

Als mein Pferd im letzten Jahr plötzlich buchstäblich auf drei Beinen stand, galt es die Ursache hierfür herauszufinden. Nachdem eine Fraktur ausgeschlossen und ein vermeintliches Hufgeschwür behandelt worden war, habe ich mein Pferd auch osteopathisch vorgestellt. Bereits während der ersten Behandlung wurde der Grund für die Beschwerden gefunden und eine deutliche Verbesserung erzielt.

Bettina hat den weiteren Prozess mit Rat und Tat unterstützt und übernimmt mittlerweile auch regelmässig sein Reha-Training, was meinem Pferd im Hinblick auf Beweglichkeit, Kraft und Kondition sichtlich guttut.

Martina

Nadine

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