Das Glück der Pferde sind die Reiter auf der Erde. Wenn wir den Pferden vom Boden aus einen Rahmen geben, ist die Basis fürs Reiten geschaffen.
Bent Branderup
Die Ausbildung am Boden nimmt in der Reitkunst einen großen Teil der Gesamtausbildung ein. Was früher selbstverständlich war – nämlich die Arbeit mit dem Pferd am Boden zur Vorbereitung auf spätere Aufgaben (wie z.B. das Reiten), ist heute leider stark in Vergessenheit geraten.
Im Freizeitreiter-Bereich hat sich die Bodenarbeit jedoch etabliert als abwechslungsreiche Beziehungsarbeit, die sehr wertvoll für den Vertrauensaufbau ist. In Sportreiterkreisen wird diese Art der Beschäftigung mit dem Pferd eher als Spielerei abgetan und belächelt. Hier beschränkt sich die Ausbildung meist auf die Vorbereitung der Erlangung des Abzeichens der Reiterlichen Vereinigung und wird in Reitschulen so angeboten.
Dabei ist die Arbeit am Boden so viel mehr als Spielerei! Durch ein sinnvolles und zudem gewichtsloses Training kann das Pferd gesundheitsschonend und gleichzeitig
gesundheitsfördernd geschult werden. Die reiterlichen Hilfen können ebenfalls schon vom Boden aus erklärt werden. Die Position des Menschen neben Pferd ermöglicht diesem einen Blick auf Bewegungsabläufe, der vom Sattel aus nicht möglich ist.
Gleichzeitig wird der Mensch vom Pferd geschult, nämlich in dessen Kommunikationskompetenz. Oft fragen wir uns, warum das Pferd nicht macht, was wir von ihm verlangen. Die richtige Frage wäre aber: Was kann ich tun, damit mein Pferd versteht, was ich von ihm möchte?
Es gibt sie nämlich nicht – DIE Bodenarbeit. Die Arbeit am Boden ist so facettenreich, immer wieder spannend und immer wieder neu. Ob an der Longe, als Handarbeit, am Langzügel oder als Freiarbeit, sie ist nützlich, macht Spaß und bietet Abwechslung.
Gerne unterstütze ich dich bei deiner Arbeit am Boden und gebe dir passende Tips für deine Ziele! Meld dich einfach bei mir!


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